Geologische Phänomene erwandern

Rastplätze im Geopark Karawanken

Neun kärntner und vier slowenische Gemeinden bilden den Geopark Karawanken. Ein Weitwanderweg verläuft durch alle Gemeinden mit insgesamt 13 Etappen. BesucherInnen sollen Anreize erhalten, an Ausgangspunkten und Rastplätzen zu verweilen und Wissenswertes über geologische Phänomene und Besonderheiten der Natur zu erfahren.

Das Spektrum der Teilprojekte umfasst kleine Platzgestaltungen, Aussichtsplätze, einen Kletterausgangspunkt bis zu Spielinfrastruktur für eine Berghütte und einen alpinen botanischen Garten. Für den Geopark wurde auch eine eigene Möbelserie entworfen. Neben hoher Wiedererkennbarkeit und zeitlosem Design wurde besonders auf die Langlebigkeit und Reparaturfähigkeit der Materialien Wert gelegt. Eine unnötige Verschilderung der Landschaft sollte vermieden werden.

Wildensteiner Wasserfall Tribüne

Der Bereich um den Wasserfall ist nicht nur als Naturdenkmal geschützt, sondern auch durch Felssturz gefährdet. Das Betreten des Landschaftsteiles soll zukünftig vermieden werden und gleichzeitig das Verweilen beim Wasserfall für größere Besuchergruppen ermöglicht werden. In diesem Kontext wurde eine abgetreppte Plattform als Tribüne für diesen speziellen Naturschauplatz entworfen.

Aussichtspunkt „Eiszeitfenster“

In der letzten Eiszeit reichte die Gletscherausdehnung von Osttirol bis an den Fuß des Petzenmassivs bei Bleiburg. Für die räumliche Fassung des Aussichtspunktes, der einen Ausblick ins damals vergletscherte Jauntal bietet, kommen als thematisches Bindeglied daher Sitzblöcke aus graugrünem Serpentin zum Einsatz, der in Nähe des Großvenedigers abgebaut wurde.

Auftraggeber
Geopark Karawanken
Projektzeitraum
2020-2022
Kooperationspartner
thespell.eu
Leistungsumfang
Entwicklung eines „roten Fadens“ in Zusammenarbeit mit The Spell, Strukturierung der inhaltlichen Schwerpunkte für 13 Etappen, Entwurf Freiraumgestaltung bzw. Spielbereiche für 10 Rastplätze, Design Möbelserie, Erstellung Erlebniskarte
Ort
Geopark Karawanken AUT-SLO
Förderung
Interreg NaKult
Eröffnung
Mai 2022